Bericht vom Liberalen Abend zum Thema ÖPNV im ländlichen Raum

Die gut besuchte zweistündige Veranstaltung bot den Liberalen des Kreisverbands die Möglichkeit sich zu informieren und intensiv miteinander zu diskutieren:

FDP Kreisvorsitzender Fritz Haugg und der stellvertretende Juli-Vorsitzende von Oberbayern Simon Roloff aus Bichl

FDP Kreisvorsitzender Fritz Haugg und der stellvertretende Juli-Vorsitzende von Oberland Simon Roloff eröffnen die Veranstaltung im Restaurant Bibisee mit fast 20 Anwesenden.

 

Tyll-Patrick Albrecht

Haupt-Referent des Abends war Herr Tyll-Patrick Albrecht, stellv. Vorsitzender des Fahrgastverbands „Pro Bahn“ Oberbayern, der nach intensiver Einführung in das Thema seine Forderungen mit liberalen Argumenten untermauerte. Er informierte über die Strukturen des ÖPNV, die Abgrenzung zum Fernverkehr (<50km 7% MWSt), die vorbildliche Situation in der Schweiz, neue Ideen mit Carsharing-Mitgliedschaften die im ÖPNV-Ticket inkludiert sein könnten, Wasserstofftechnologie für Züge und Busse, die Vorteile der Schiene (keine Versiegelung, geringer Flächenverbrauch), Trägheit des Menschen, neue Angebote anzunehmen.

 

Günther Fuhrmann und im Hintergrund Christian Bertl

Kreisrat Günther Fuhrmann und im Hintergrund FDP-Schatzmeister Christian Bertl nahmen an der regen Diskussion teil, zu der auch ein Kreisrat und ein Gemeinderat aus dem Nachbarlandkreis Weilheim-Schongau angereist waren. Es wurde über neue ÖPNV-Systeme, Uber, autonomes Fahren von PKW/Bussen/Zügen und den Wunsch-ÖPNV (Bus soll pünktlich, sauber, sicher, bezahlbar, hochfrequent, optimal mit der Schiene gekoppelt sein) gesprochen.

 

stellvertretende Juli-Vorsitzende von Oberbayern Simon Roloff aus Bichl eröffnen die Veranstaltung

Als 2. Referent des Abends stellte Simon Roloff aus Bichl die politischen Forderungen der Jugend aus seiner Perspektive dar (gutes Beförderungsangebot auch für Freizeitaktivitäten, WLAN in allen Verkehrsmittels, 365€-Ticket für die Jugend).

 

Zusammenfassung der politischen Forderungen, die sich nach der intensiven Diskussion ergaben:
– mutige Angebotsverbesserung (z.B. nach Schweizer Vorbild) für mind. 1- 2 Jahre schaffen, damit die freie Wahl des Verkehrsmittels ermöglicht wird
– Bahn und Bus müssen von derselben Organisation geplant und koordiniert werden -> Bay. Eisenbahngesellschaft gibt Kompetenzen an 7 Bezirksorganisationen bzgl. Bahn-Planung ab und die Landkreise geben die Bus-Planung an diese 7 Bezirksorganisationen / Verkehrsverbände
– Expressbusverbindungen auf den Hauptschlagadern, z.B. Penzberg – Tölz, wobei hier die Landkreise zusammen arbeiten müssen
– WLAN in allen öffentlichen Verkehrsmitteln
– 365€-Ticket für Schüler und Auszubildende


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