Leserbrief zum Artikel „Gemeinsam die Bremse gelockert“ vom 20.03.2025

„Auf den ersten Blick klingt der Titel harmlos, fast optimistisch – als hätte man gemeinsam ein Hindernis überwunden. Doch in Wahrheit wurde nicht eine nervige Bremse gelockert, sondern ein Damm gebrochen, dessen Folgen uns alle – besonders meine Generation – schwer belasten werden. Ja, es ist richtig und notwendig in unsere Sicherheit zu investieren, doch eine ehrliche Politik hätte Prioritäten im regulären Haushalt gesetzt, unnötige Ausgaben gekürzt und strukturelle Reformen angepackt, statt sich das Kanzleramt mit neuen Schulden zu erkaufen Im Artikel fällt das Zitat „die Zweidrittelmehrheit wurde erreicht, auch dank Radwan und Bär“ – als junger Mensch muss ich sagen, nein, ich bin unseren lokalen Bundestagsabgeordneten nicht dankbar. Ich bin tief enttäuscht. Beide werden die Zinsen für diese Entscheidung nicht bezahlen müssen, das werden wir sein, die keine Stimme bei dieser Entscheidung hatten. Ich wünsche mir von unseren gewählten Vertretern mehr Verantwortung und Weitblick, denn die Schulden von heute sind die Steuern von morgen.“

20.03.2025, Simon Roloff

„Die Schulden von heute sind die Steuern von morgen.“

Der FDP-Kreisvorsitzende Simon Roloff.