Diskussionsveranstaltung „Bayern von morgen“ mit Martin Hagen, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag, und den örtlichen Kommunalwahl-Kandidaten der FDP-Listen

Mrz 3, 2020 | Aktuelles

Knapp 20 Personen waren am Di. 3.3.2020 um 19:30 Uhr ins Wirtshaus Flößerei nach Wolfratshausen gekommen.
Die Veranstaltung wurde von Dr. Patrick Lechner, stellv. Kreisvors. und stellv. Ortsvors. (https://fdp-toel-wor.de/project/patrick-lechner/), geleitet und moderiert.
Nach der Begrüßung stellt Hr. Dr. Lechner das Wahlprogramm der FDP-Stadtratsliste für Wolfratshausen vor:

Inhalt in Stichworten: nach 18 Jahren stellt die FDP wieder eine Stadtratsliste in Wolfratshausen auf; Sprüche des Wahlkampfes sind #Tempo4Wor # Herz4Wor; Plakat „Rechts & Links gehen uns am … vorbei – Vernünftige Politik aus der Mitte ist die Lösung“ kommt sehr gut an; FDP setzt sich für die Surfwelle ein und für mehr Sporthallenkapazitäten für die Bevölkerung; mehr Details sind auf der Homepage und in Facebook nachlesbar

Danach sprach der Geretsrieder Stadtrat und Kreisrat Günther Fuhrmann:

Günther Fuhrmann betont in seiner weit ausholenden Rede „von Klimawandel bis Kreiselwahnsinn“ die liberalen Werte, die für die globalen Probleme wie auch für die Kommunalpolitik für die Liberalen der Leitfaden des denken und handelns sind.
„Wir dürfen nicht auf Kosten anderer Leben“ sagte er im Zusammenhang mit dem Klimawandel. Die FDP steht für soziale Marktwirtschaft und das ist so zu verstehen, dass sozial gewirtschaftet werden soll, so dass etwas für die Bedürftigen unserer Gesellschaft übrig bleibt. Wachstum belastet die Umwelt, „Wohlstand durch Wachstum ist am Ende – qualitatives statt quantitatives Wachstum“ muss lt. Hrn. Fuhrmann die Antwort sein. Auch zeigte er das Sozialgesetzbuch vor, dass sehr dick ist und er stellte die offene Frage, wie lange wir uns so etwas noch leisten können. Abschließend ging Stadtrat Fuhrmann auf den fragwürdigen Führungsstil des amtierenden Bürgermeisters von Geretsried ein und berichtetet von den potenziellen Gefahren an allen 3 Tiefgaragenein- und -ausfahren in der Geretsrieder neuen Mitte.

Im Anschluss stellte der Geretsrieder Bürgermeisterkandidat Larry Terwey (https://fdp-toel-wor.de/project/larry-terwey/) sich und sein Programm in seiner gewohnt rhetorisch hervorragenden Weise vor:

Lorenz Terwey, genannt Larry, war vor 6 Jahren in der Wolfratshauser Bürgervereinigung aktiv, entschloss sich aber nach seinem Wegzug der FDP anzuschließen.
Er arbeitet nun schon 20 Jahre in der IT, wobei die Branchen öffentliches Bauwesen, Architektur, Automotive und IOT waren bzw. sind. Hr. Terwey moderiert gerne in Firmen mit komplexen Strukturen und ist sich sicher, dass dies auch unbedingt in der Stadtverwaltung von Geretsried nötig ist und er somit der ideale Bürgermeisterkandidat ist.
Agile Methoden und hohe Transparenz wären für Larry Terwey die Mittel der Wahl. Er fordert Live-Übertragungen von Stadtratssitzungen und, wenn rechtlich möglich, eine Dialogfunktion mit den Bürgern während und / oder vor und nach der Stadtratssitzung.
Er ist im Familienpatenprogramm, hatte bisher 30 Pflegekinder, zuletzt wirkte er in akuten Notfällen als Pflegevater.
Auch hat er die Waldorfschule in Wor., die jetzt in Ger. ist, in den ersten Jahren und in der Phase des Wachstums und Umzugs (u.a. als Aufsichtsrat) unterstützt.
Weitere Forderungen der FDP-Kandidaten sind Coworkingspaces und eine erneute Gesprächsaufnahme mit der Firma Bauer bzgl. des Lorenzareals. Als Lösung könnte ein Büro-Gebäude zwischen Industrie- und Wohngebäude eine Pufferzone schaffen.
Hr. Terwey sieht sich in der Lage, viele Stadtprojekte gleichzeitig durchzuführen, weil er das beruflich und familär heute auch bereits erfolgreich schafft.

Um 20:25 Uhr begann der FDP-Landtagsabgeordnete Martin Hagen (Vorsitzender der FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag) seine leidenschaftliche Rede, an die sich eine intensive Diskussionsrunde anschloss.

Nach Ausführungen über die Themen, für die die FDP heute steht, die alle der liberalen Grundhaltung entstammen, sagte Hr. Hagen, dass er sehr „stolz ist, Mitglied der FDP zu sein“.
Er sieht einen Trend zur De-Globalisierung (USA/China-Handelskrise, Brexit, ablehnende Haltung der Bay. Reg. zu TTIP, …) und diese gefährden die Wertschöpfungsketten. Deshalb setzt sich die FDP verstärkt für Freihandel ein.
Der demographische Wandel (2024 werden 120000 Schüler die Schulen verlassen, 300000 Menschen in den Ruhestand gehen) zeigt, dass eine Rente mit 63 der „Wahnsinn“ ist. Wir müssen als Einwanderungsland attraktiver werden.
Hr. Hagen will seinen 2 Töchtern nicht „Schulden“ sondern „Chancen“ hinterlassen.
Martin Hagen setzt sich für ein verpflichtendes letztes Kindergartenjahr (=Vorschule) ein.

In der anschließenden Diskussion ging es um Klimawandel (Dtl. hat 1,5% der Weltbevolkerung, aber 2% CO2-Ausstoß, was reduziert werden muss), die Vorbildfunktion von Kalifornien im Sinne von Klimaschutz, die IAA, die nun nach München kommt, 5G (hat keine Latenz) ermöglicht erst autonomes Fahren. Auch die soziale Gerechtigkeit war ein Thema und die FDP setzt sich demzufolge für Verringerung der kalten Progression, des sogenannten Mittelstands-Steuer-Bauches ein und ist für komplette Abschaffung des Solis.

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